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Die Landwirtschaft ist und bleibt einer der wichtigsten Zweige unseres Wirtschaftssystems. Es muß jedoch in zunehmendem Maße festgestellt werden , dass die Leistungen für die Ernährungssicherheit und den Erhalt unserer Kulturlandschaft nicht immer im erforderlichem Maße anerkannt werden. Ja , oft werden moderne Produktionsverfahren in Frage gestellt und nicht als umweltfreundlich angesehen. Das kann für die Zukunft fatale Folgen haben. Wirtschaftlich gesunde Betriebe sind die Grundlage für den ländlichen Raum , für ein funktionierendes Gemeinwesen und für unsere Ernährungsgrundlage. Nachstehende Grundsätze müssen unserer Auffassung nach daher in der europäischen und nationalen Agrarpolitik berücksichtigt werden :
1. Eine flächendeckende Landbewirtschaftung muss oberstes Prinzip bleiben.
Die benachteiligten Gebiete benötigen eine besondere finanzielle Fürsorge.
2. Viele bürokratische Hürden müssen überprüft und reduziert werden.
überzogene Kontrollmechanismen hemmen Innovation und
Produktivität.
3. Die Agrarförderung darf nicht an Obergrenzen ausgerichtet werden und
degressiv gestaltet werden.
4. Die Förderung der 1. Säule muss gegenüber der 2. Säule das Primat
behalten.
5. Ein überzogenes Greening erhöht den bürokratischen Aufwand. Wir
schlagen vor im Interesse eines stabilen ökologischen Verbundsystems
5 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche verbindlich dafür
einzubinden. Der Vertragsnaturschutz sollte dabei previligiert werden.
6. Der Bau von Biogasanlagen sollte nur in Verbindung mit Gülleverwertung
genehmigt werden. Die Rohstoffgrundlage für diese Anlagen darf nicht zu
Lasten der Nahrungsmittel - und der Futtermittelproduktion gesichert
werden.
7. Investitionen in der Tierhaltung sind weiterhin zu fördern. Eine
Stallplatzobergrenze ist unsinnig. Der Umfang der Stallplätze sollte sich
vorrangig nach einer sinnvollen Gülleverwertung vor Ort und der Einhaltung
der Tierschutzrichtlinien richten.
8.Das Landeswassergesetz ist dahingehend zu ändern dass Gräben
3. Ordnung auf gesetzlicher Grundlage in die Gewässerunterhaltung
einbezogen werden.
FK
ALs Nachsatz ist dem nur hizuzufügen-Dagegen zu sein bringt uns nicht voran- siehe nebenstehendes Bild
JR
Lebensmittelsicherheit ein Grundelement des Verbraucherschutzes
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Der Dioxinskandal hat zu großen Verunsicherungen bei Verbrauchern, Landwirten, dem Lebensmittelhandel und den Nahrungsmittelherstellern geführt.
Diese Situation, ja dieser fast unverzeihliche Tatbestand, wurde aber vielfach genutzt, um die zweifellos vorhandene Sicherheit in Frage zu stellen, womit ganze Berufszweige in Verruf gebracht wurden.
Sachliche Aufklärung und Information ließen zu wünschen übrig, so dass die Verbraucher noch mehr verunsichert wurden.
Eines steht fest, Lebensmittel waren noch nie so sicher und gesund wie in der heutigen Zeit.
Es stimmt schon bedenklich, wenn Dioxinbelastung, BSE, Gammelfleisch, Antibiotika in den Futtermitteln, Gentechnik in der Pflanzenzüchtung usw. in einen Topf geworfen werden. Gerade im Harzkreis konnte man feststellen, dass die Kontrollen funktionieren und das Veterinäramt schnell, konsequent und unbürokratisch gehandelt hat.
Es spricht für sich, dass bundesweit der Handel mit Industriefetten an Lanwirte und Futtermittelhersteller sehr genau zurück zu verfolgen war.
Gegen kriminelle Energien ist man nicht immer gewappnet. Bei solchen Vergehen muss strafrechtlich kompromisloser gehandel werden.
Vermögensentzug und drastische Haftstrafen sind mehr als angebracht.
Völlig inakzeptabel ist jedoch, wenn einzelne Personen oder Parteien diese Situaton nutzen, um sich zu profilieren und zum Teil mit fachlicher Inkompetenz im Trüben fischen.
KFK
Erweitertes Schöffengericht in Aschersleben sieht Tatbestand der Sachbeschädigung
Genweizenzerstörer werden zu Geldstrafen verurteilt
Aschersleben (bk). Das erweiterte Schöffengericht am Amtsgericht Aschersleben hat gestern Abend sechs selbst- ernannte "Feldbefreier" wegen Sachbeschädigung zu Geldstrafen zwischen 600 und 200 Euro verurteilt. den ganzen Artikel können sie unter folgendem Link
lesen www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/sachsen_anhalt/
Joachim Raymund
Ökologie-Professor schlägt Thesen zur Grünen Gentechnik an Greenpeace-Pforte
Der Schweizer Botanik- und Ökologie-Professor Dr. Klaus Ammann hat heute Thesen zur Grünen Gentechnik an die Pforte der Zentrale von Greenpeace Deutschland in Hamburg angeschlagen. Ziel der vom Forum Grüne Vernunft initiierten Aktion ist neben der Aufklärung über die in Deutschland kritisch wahrgenommene Grüne Gentechnik auch ein Neustart der Diskussion über diesen Aspekt der Biotechnologie. „Klimawandel und Sicherung der Welternährung sind die brennendsten Fragen unserer Zeit. Lesen sie mehr unter www.gruenevernunft.de
Joachim Raymund





